Veranstaltung abgesagt wegen Coronavirus – was ist zu beachten?

Die Absagen häufen sich: Nach der Tourismusmesse ITB in Berlin und der Handwerksmesse IHM in München wurde nun auch die Leipziger Buchmesse und der Autosalon in Genf wegen der Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 abgesagt. Die Fitnessmesse Fibo in Köln wurde verschoben. Auch eine Reihe kleinerer Veranstaltungen sind betroffen.

Besucher, Veranstalter, Aussteller und Zulieferer fragen sich nun, welche Rechte und Ansprüche sie haben. Dabei interessiert vor allem:

  • Muss ich als Auftragnehmer gegenüber meinem Auftraggeber die Leistungen erbringen?
  • Kann ich als Auftragnehmer von meinem Auftraggeber Zahlung verlangen?
  • Bin ich als Auftraggeber weiterhin zur Zahlung verpflichtet?
  • Habe ich gegen meinen Vertragspartner Schadensersatzansprüche?

Die Antwort hängt davon ab, ob der Veranstalter aus freien Stücken abgesagt hat oder aufgrund behördlicher Untersagung dazu gezwungen war.

All diese Fragen werden sich aber in der Regel nicht beantworten lassen, ohne einen Blick in den Vertrag und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu werfen.

Für alle, die vom Coronavirus und dessen Ausläufern bislang verschont geblieben sind, ist dies eine gute Gelegenheit, die AGB auf ihre Krisenfestigkeit zu überprüfen.

Bei Fragen zu den AGB stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Sprechen Sie uns gerne an.

(4. März 2020)